<
117 / 146
>
 
10.05.2015

Schüleraustausch mit Corbie 2014 / 2015

Besuch unserer Schülerinnen und Schüler in Corbie
 
Nachdem uns unsere französischen Partner bereits im September 2014 in Höxter besucht hatten,  waren wir – Schülerinnen und Schüler der FS-Kurse 8-10 in Begleitung von Frau Zimmermann und Frau Meibom –  vom 16. – 23. April 2015 zum Gegenbesuch in Corbie. Die französischen Lehrerinnen Frau Kouay und Frau Cordier hatten für uns wieder ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. Neben einem Ausflug zum Meer in die Baie de Somme und der Besichtigung einer Glasbläserei,  haben wir auch einen Ausflug nach Paris unternommen, für viele der Höhepunkt der Fahrt. Der stellvertretende Bürgermeister und Mitglieder des Städtepartnerschaftsvereins haben uns in Corbie empfangen.  Im Rahmen der Besichtigung der l’Abbatiale konnten wir sogar den Turm besteigen und so bei strahlendem Sonnenschein einen wunderschönen Ausblick über Corbie und seine Umgebung genießen. In Amiens haben wir die berühmte Kathedrale, die größte Frankreichs, besichtigt und anschließend gemeinsam zu Mittag gegessen. Am Donnerstag hieß es dann schon wieder Abschied nehmen und nach einer ereignisreichen Woche traten wir die Rückfahrt an.



Hier einige Eindrücke der Fahrtteilnehmer zum Alltags- und Schulleben in Frankreich: 

… Auch dieses Jahr waren wir wieder in Corbie. Ich habe mich sehr auf den Austausch gefreut, doch meine Erwartungen wurden nur teilweise erfüllt. Gewöhnungsbedürftig waren die Schule und die Mahlzeiten. Zwar beginnt die Schule erst um 8 Uhr, doch leider endet sie auch erst um 17 Uhr! Außerdem ist die Schule eingezäunt. Man fühlt sich ein bisschen wie in einem Gefängnis. Hier in Frankreich wird zweimal am Tag warm gegessen, mittags und abends, und morgens nur eine Kleinigkeit. Dafür gibt es zwischendurch nichts. Es war sehr ungewöhnlich. Trotzdem waren es sechs wunderschöne Tage in Corbie.

…Wir, die Schüler der FS-Kurse der Hoffmann-von-Fallersleben Realschule Höxter, haben dieses Jahr an dem Frankreichaustausch teilgenommen. Es war im Allgemeinen sehr schön, aber am Anfang ziemlich ungewohnt, z.B. die Essgewohnheiten waren für uns ziemlich ungewohnt. Was aber zum Beispiel sehr schön war, dass die Familie mich sehr gut aufgenommen hat. Wir haben viel gelacht, auch wenn man ab und zu Probleme hatte, sich zu verständigen.

… Beim Schüleraustausch fand ich es vom Programm am Meer und in Paris am schönsten. In der Schule und in Paris ist alles auch viel sauberer als in Deutschland. Außerdem wird in der Schule mehr kontrolliert als bei uns. Man muss sich an den Verkehr in Frankreich erst gewöhnen, weil viele einfach bei „Rot“ gehen und Autofahrer am Zebrastreifen oft nicht anhalten.


… Meiner Meinung nach war der Austausch sehr aufregend. Man konnte viele neue Eindrücke sammeln. Es gibt zwar hin und wieder Probleme mit der Sprache, aber man kann ja noch Englisch und Deutsch reden. Wer Spaß am Abenteuer hat, dem kann ich einen solchen Austausch sehr empfehlen. Mir hat es hier mit meiner Austauschschülerin viel Spaß gemacht.

… Hier ist alles gar nicht so anders als in Deutschland. Meine Gastfamilie hat ein großes Haus. Zudem ist das Essen sehr gut und mir gefällt das lange Abendessen. Die Landschaft ist schön und die Menschen sind alle sehr nett.  Allerdings dauert die Schule bis 17 Uhr und sie ist komplett eingezäunt.

… Ich bin zum ersten Mal mitgefahren und habe mich sehr auf die Fahrt gefreut. Ich konnte viele neue Eindrücke sammeln. Die Schule z.B. dauert viel länger. Mittags essen fast alle Schüler in der Kantine der Schule. Das Wetter war während unseres Aufenthaltes sehr gut, somit konnten wir viele Sachen unternehmen. Ich war beispielsweise zusammen mit einer Freundin im Disneyland. Das war sehr beeindruckend. Außerdem hatte ich viel Spaß in meiner Familie und werde weiterhin Kontakt mit ihnen halten.


… Ich finde Frankreich insgesamt schön, aber in Frankreich ist alles teurer als bei uns und der Durchschnittsverdienst geringer, das wirkt sich natürlich auch auf den Lebensstandard aus.

… Die Lehrer in Frankreich sind deutlich strenger. Wenn man zu spät kommt, hat man ein großes Problem: man kann nicht in die Klasse gehen, sondern man muss sich beim CPE melden, der gleich eine Nachricht an die Eltern verfasst.

… In den französischen Schulen herrscht ein hoher Sicherheitsstandard. Um das Gebäude vor Schulschluss verlassen zu können, muss man sich am Tor ausweisen. Es gibt auch keine Rangeleien an den Bussen, da die Schüler in ihren Heimatortgruppen in der Schule warten, bis die Busse vorfahren. Die Aufsicht von draußen gibt dann über Walkie-Talkie der Aufsicht im Schulgebäude Bescheid und die Schüler dürfen das Gebäude verlassen.

… Der Austausch hat mir gut gefallen, weil ich so mehr über das Leben in Frankreich erfahren habe. Man musste sich zwar daran gewöhnen, dass es abends auch etwas Warmes zu essen gibt. Aber das Essen war jedes Mal sehr lecker. Die Familie war super nett und hat sich super um mich gekümmert, auch als ich krank war. Ich bin aber froh, dass ich nur bis mittags Schule habe und nicht wie die Schüler hier bis 17 Uhr(… )Es hat mir sehr gut gefallen und ich möchte sehr gern nächstes Jahr noch einmal mitfahren.


Wir danken dem Deutsch-Französischen Jugendwerk, das diese Fahrt finanziell und mit einem  „Erste-Hilfe-Vokabelheft“ unterstützt hat.

Realschule Höxter - Hoffmann-von-Fallersleben-Schule
An der Steinmühle 2
37671 Höxter
Web sponsored by